Eggestein über Saisonstart: „Nicht sehr gut, aber gut“

Wie im ersten Heimspiel gegen den VfB Stuttgart drehte der SC Freiburg auch gegen den VfL Bochum einen Rückstand noch in einen Sieg.

Freiburger drehen schon zum zweiten Mal einen Rückstand

„Natürlich wäre es mir lieber, wenn wir nicht jedes Mal einem Rückstand hinterherrennen“, sagte SC-Trainer Julian Schuster nach dem 2:1 gegen den VfL Bochum. Aber die Mannschaft habe „die Qualität und den Charakter“, Spiele drehen zu können. Das ist den Freiburgern im dritten Bundesligaspiel mit dem neuen Chefcoach schon zum zweiten Mal gelungen, und damit genauso oft wie in den letzten 41 Partien unter Vorgänger Christian Streich.

Was alles dazu gehört, erläuterte Schuster auch: „Du musst voll bei dir sein, auch wenn du im Rückstand liegst, du darfst nicht nervös und hektisch werden, und du darfst nicht zu sehr ins Risiko gehen.“ Das alles habe sein Team „sehr diszipliniert gemacht“, und das spreche „für eine Reife, Entwicklung und Erfahrung in der Mannschaft“. Letztlich hat sie durch Doppelpacker Junior Adamu auch genügend Chancen genutzt, um die nächsten drei Punkte zu holen.

Unzufriedenheit mit der Zweikampfführung

„Wir hatten die Möglichkeiten, es etwas deutlicher zu gestalten, und hätten es früher entscheiden müssen“, fand Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein, der mit der Anfangsphase relativ zufrieden war. „Die ersten 20 Minuten waren gut, dann sind wir ein bisschen aus dem Tritt gekommen und Bochum hat uns ein, zwei Mal in Bedrängnis gebracht, wir haben uns etwas den Schneid abkaufen lassen“, sagte der 27-Jährige. In den Zweikämpfen waren die Freiburger phasenweise unterlegen.

Eggestein monierte außerdem „zu viele Querpässe“, und dass sein Team einige zweite Bälle nicht gewonnen habe. „So fällt auch das Tor“, sagte er über Myron Boadus Treffer kurz vor der Pause. Torwart Noah Atubolu verhinderte dann noch mit einer spektakulären Rettungsaktion einen Weitschusstreffer von Koji Miyoshi, als er nach einem Sprint und einem Hechtsprung den Ball gerade noch um den Pfosten kratzte.

Trotzdem lief die Pausenbesprechung relativ ruhig ab, wie Schuster berichtete, „weil viele Dinge gestimmt haben. Er habe ihnen gesagt, „dass sie auf ihre Stärken vertrauen können“, wegen der schnellen Bochumer Spieler aber auch immer die Gefahr von Kontern im Blick haben müssten.

Eggestein sehnt sich nach Revanche

Schon vor der Partie hatte das Trainerteam die Mannschaft darauf vorbereitet, dass die Bochumer wie in Leipzig lange ein hohes Tempo anschlagen könnten. „Ihr Spiel ist sehr kräftezehrend angelegt“, erklärte Eggestein, deshalb habe der Sport-Club darauf gehofft, dass „ihnen vielleicht hinten raus die Kraft ausgeht, das hat ganz gut funktioniert“.

Nach sechs Punkten aus den ersten drei Spielen stufte Eggestein den Saisonstart mit dem neuen Trainer als „nicht sehr gut, aber gut“ ein. Deswegen wolle die Mannschaft am kommenden Wochenende in Heidenheim den nächsten Sieg nachlegen, zumal die Duelle aus der Vorsaison noch am Vize-Kapitän nagen.

„Da haben wir ganz ärgerlich verloren und haben auch Weihnachten mit dieser Niederlage verbracht, das merkt man sich schon“, sagte er im Rückblick auf das 2:3 auf der Ostalb im letzten Spiel vor der Winterpause. Und auch das 1:1 im letzten Heimspiel der vergangenen Runde, „als wir Europa hätten klar machen können“, ist ihm nicht in guter Erinnerung.

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